Kaufverhandlung_WoMo

Wohnmobil kaufen. Wie finde ich das perfekte Wohnmobil. Teil 4!

In Alle, Wohnmobil, Wohnmobil kaufen by JanniSiamlidisLeave a Comment

Rückblick

Die Reihe neigt sich zum Ende hin. Heute ist Teil 4 dran. Bevor wir einsteigen, wollte ich mit euch gemeinsam Revue passieren lassen. Im Teil 1 haben wir die grundsätzliche Voraussetzung bzw. die grundsätzlichen Anforderungen an das zukünftige Wohnmobil erarbeitet. Dort habe ich die Punkte erläutert, die oft bei der Planung viel zu kurz kommen. Im Teil 2 habe ich versucht einige wirklich wichtige Aspekte, aus der technischen Sicht, nahe zu bringen. Also die Unterschiede zwischen winterfest und wintertauglich, die verschiedenen Isolationsformen haben wir besprochen und die magische 3.5t Grenze angerissen.  Ob es ein Gebrauchtfahrzeug oder sogar ein Neues werden soll, haben wir im Teil 3 ausführlich behandelt. Außerdem, welche Bauformen infrage kommen und welche die Vor-/ Nachteile die jeweiligen Bauformen mitbringen.

Erst einmal ein Gefühl bekommen.

IMG_2298Hat man nun sein perfektes Wohnmobil ausgearbeitet, kommt man an den Punkt, an dem man sich entscheiden muss. Um eine ernsthafte Kaufverhandlung erfolgreich zu meistern, solltet ihr vorher üben. Schaut euch im Internet nach gebrauchten Fahrzeugen um und klappert alle in eurer Umgebung ab. Einfach mal anrufen und vorbei fahren. Auch wenn die Fahrzeuge nicht in euer Beuteschema passen, schaut sie an und macht euch ein Bild über den Zustand. Das ist sehr hilfreich um ein Gefühl für gute oder schlechte Zustände zu bekommen. Traut euch und steigt auch bei den uninteressanten Fahrzeugen in die Kaufverhandlung ein und versucht ein Gefühl zu bekommen, wie weit man Handeln kann. Ein Unerfahrener sollte schon versuchen 4-5 Fahrzeuge zu besichtigen. Wenn du jedoch schon ein wenig Erfahrung sammeln konntest, z.B. beim Autokauf und es dir zutraust, kannst du auf 2-3 Fahrzeuge reduzieren. Macht auch mal eine Probefahrt, um (ihr ahnt es) ein Gefühl für die Straße und das Fahrverhalten zu bekommen. Bei Neufahrzeugen kommen zur Preisverhandlung auch noch die Verkäufer dazu. Analysiert diese und versucht sie einzuschätzen. Geht auch einfachmal zu einem Kollegen und schaut, was er dazu sagt.

Neufahrzeug

Wer vorbereitet ist spart bares Geld. Deshalb solltet ihr mehrere Autohäuser abfahren und euch schriftliche Angebote erstellen lassen. Diese könnt ihr dann gegen die Autohäuser ausspielen und obendrein vermittelt ihr dem Verkäufer, dass ihr gut vorbereitet seid. Informiert euch auch über die Autohäuser und lest einige Rezensionen über diese. Viele Autohäuser neigen dazu einen wirklich tollen Verkauf zu haben und einen miserablen Kundenservice. Wie ich schon in einem der letzten Beiträge erwähnt hatte, ist ein Wohnmobil pures Handwerk. Ich garantiere euch Auslieferungsmängel. Im Großen und Ganzen auch kein Problem; wenn es mit dem Service passt. Ich lese immer wieder Berichte darüber, dass Kunden monatelang dem Kundenservice hinterher rennen und das teilweise erfolglos. Deshalb solltet ihr euch nicht auf den Verkäufer verlassen, dieser will nämlich nach dem Kauf nichts mehr von euch wissen.

Lasst euch nicht lumpen und prüft die Preise genau. Oft werden Vorführfahrzeuge mit einem angeblichen günstigen Basispreis verkauft. Leider sind an diesen Fahrzeugen viele Zubehörteile verbaut, die den vorerst günstigen Preis stark beeinträchtigen und oft nicht im Angebot erläutert sind. Das hat natürlich den Vorteil für die Verkäufer, dass eine Kaufverhandlung eher zustande kommt als bei Listenfahrzeugen und eine Preisprüfung für diese Teile in der Verhandlung eher schwierig ist. Daher lasst euch ein Angebot erstellen und fragt bei der nächsten Werkstatt, was denn dieses Zubehör inkl. Einbau kosten würde. Es könnte schon mal vorkommen, dass Verkäufer ungerne Angebote heraus geben. Sollte das der Fall sein, könnt ihr euch schon denken, dass etwas nicht stimmt. Schriftliche Angebote haben auch eine Gültigkeit. Namentliche Angebote sind in der Regel 14 Tage gültig und während dieser Zeit habt ihr einen Anspruch auf den angebotenen Preis.

Gebrauchtfahrzeug
Komunikation

reifen_alterBeim Besichtigen von interessanten Fahrzeugen solltet ihr darauf achten, eure Euphorie zu zügeln. Ihr solltet dem Verkäufer ein gesundes Interessensgefühl geben um später in der Preisverhandlung ein wenig Spielraum zu haben. Sollte der Verkäufer merken, dass ihr das Fahrzeug geistig schon gekauft habt, wird er nicht klein beigeben und ihr zahlt drauf. Prüft das Fahrzeug genau und redet mit dem Verkäufer währenddessen. Besonders bei Privatverkäufern gelangt ihr so an wertvolle Informationen. Meistens versuchen diese das Auto als nahezu perfekt anzubieten, aber nach einigem Fragen und Hinterfragen kommen kleine Mängel ans Tageslicht.

Meine typischen Fragen:
  • Warum wird das Fahrzeug verkauft?
  • Welche Stärken hat das Fahrzeug?
  • Welche Schwächen hat das Fahrzeug?
  • Ob Reparaturen, Umbauten oder Einbauten selber durchgeführt wurden
  • Ob Änderungen durch eine Firma durchgeführt wurden.
  • Nachweis für diese Änderungen? Rechnungen? Ansprechpartner?

Wie ihr seht versuche ich mit gezielten Fragen ältere oder auch noch aktuelle Mängel aufzuspüren. Wenn der Verkäufer bei den Schwächen nicht schon anfängt zu plaudern, wird er es spätestens bei den Reparaturen tun und zwar um den Verdacht nicht aufkommen zu lassen, dass das Fahrzeug ungepflegt ist.

Die Außenprüfung

Beginnt außen und arbeitet euch einmal ums Auto. Dabei solltet ihr nicht nur auf die Schönheitsfehler achten, sondern auch aufs Technische. Es sollten die Spaltmaße von Türen, Fenstern und Deckeln passen. Solltet ihr hier Unregelmäßigkeiten feststellen hinterfragt ob etwa eine Unfallinstandsetzung durchgeführt wurde. Dabei gehen wir nach Augenmaß und prüfen andere baugleiche Stellen. Schaut auch nach auffällig neuen Silikonfugen, neuen Verkleidungen und überprüft unbedingt das Dach. Dieses leidet oftmals am meisten. Beim Parken unter Bäumen können Äste das Dach beschädigen und eine hochpreisige Instandsetzung mit sich bringen. Auch die Sockel von fest installierten Zubehörteilen sollten überprüft werden, z.B. die Satellitenschüssel oder die Solarpaneele, die bei schlechten Montagen anfangen auszureißen.

reifen_euroDie Reifen sollten keine sichtbaren Beschädigung aufweisen und genug Profiltiefe haben. Der ADAC empfiehlt bei 4mm diese zu erneuen, weil ab dieser Profiltiefe der Reifen bei nasser Fahrbahn stark nachlässt. Die Profiltiefe könnt ihr ganz einfach mit einem Eurostück prüfen. Der Messingrand ist ca. 3mm und sollte im Profil verschwinden. Auch sollten die Reifen nicht älter als 8 Jahre sein. Selbst bei wenig Nutzung verliert der Reifen mit den Jahren an Elastizität und wird hart, dadurch kann der Kontakt zur Fahrbahn nicht mehr 100% aufgebaut werden und der Reifen rutscht. Auf der Flanke des Reifens ist DOT eingepresst. Nach diesem DOT steht eine 4 Stellige Zahl und zwar das Produktionsdatum. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche und die beiden letzten für das Jahr. Bei Reifen vor 2000 gab es auch noch die Kombination aus 3 Zahlen und einem Dreieck.

Während der Reifenprüfung solltet ihr in die Bremse leuchten. Die Bremsbeläge sollte nicht kleiner sein als der Belagträger selber und die äußere Wulst der Bremsscheibe nicht zu extrem ausfallen (geschätzt nicht mehr als 2mm).

Motorraumprüfung

Kommen wir zum Motorraum. Ich beginne immer mit der Suche nach einem „Ölzettel“. Nach einem Service wird ein „Ölzettel“ angebracht auf dem der letzte Ölwechsel, die Ölsorte und das Datum notiert ist. Das Wichtigste ist dabei der Firmenstempel der Firma. Bei zweifelhaften Aussagen vom Verkäufer könnt ihr dort ruhig anrufen und fragen, ob und welche Arbeiten die letzte Zeit durchgeführt wurden. Prüft auch, ob sich genug Kühlwasser im Behälter befindet sowie ausreichend Bremsenflüssigkeit. ACHTUNG: Sollte die Bremsenflüssigkeit im Bereich Minimum sein, könnte das auch ein Zeichen von verschlissenen Bremsen sein. Die Rippenriemen sollten nicht beschädigt oder rissig sein. Bei älteren Modellen könnte auch ein Keilriemen noch vorhanden sein und der muss nach Herstellerangaben gewechselt werden. Sollte der Keilriemen reißen, ist ein Motorschaden vorprogrammiert. Da ich nicht alle Herstellerangaben im Kopf habe, ein Richtwert von mir. Alle 5 Jahre oder 100tkm. Des weiteren solltet ihr nach offensichtlichen Undichtigkeiten Ausschau halten. Auch ein Blick unter das Fahrzeug könnte von Nutzen sein. Häufig werden die Motorräume vor dem Verkauf gereinigt, um Ölverschmutzungen zu beseitigen, daher sollten wir den Motor von unten kontrollieren. Im Fahrerhaus schaut ihr nach dem Allgemeinzustand und riskiert einen Blick ins Wartungsheft. Es sollten alle Wartungen durchgeführt und dokumentiert sein.

Wohnraumprüfung

1.1Der Wohnbereich darf nicht muffig riechen und keine Wasserschäden aufweisen. Hebt dafür auch die Matratzen hoch, da sich hier durch Kondenswasser oftmals Schimmel bildet. Die Funktion der Einrichtungen sollte überprüft werden, ob z.B. die Wasserhähne funktionieren, Schränke öffnen und schließen, Fenster öffnen und schließen und die Sitzpolster in Ordnung sind. Überprüft auch in der Nasszelle, ob die Einrichtung evtl. durch das Spritzwasser aufgequollen ist. Der Zustand der Duschwanne und des Bodens sollte begutachtet werden, da eine Reparatur sehr aufwendig ist. Die Bordbatterie sollte äußerlich nicht beschädigt sein  und darf nicht ausgedehnt sein. Bei Überladung oder auch schlechter Ladung kann es vorkommen,  dass Batterien sich ausdehnen und das könnte ein Indiz auf ein defektes Ladegerät sein. Sollte eine o,riginale Batterie noch eingebaut sein könnt ihr davon ausgehen, dass diese genau so alt ist wie das Fahrzeug selber. Bei Tauschbatterien ist oftmals ein Herstellungsdatum aufgepresst. Auch hier Pi mal Daumen ab einem alter von 5 Jahren ist der tot nicht weit.

Die Kaufverhandlung

Jetzt kommen wir zum spannendsten Teil und zugleich dem Wichtigsten. Wie schon erwähnt, solltet ihr Ruhe bewahren und nicht dem Verkäufer den Verkaufsabschluss schon durch eure Euphorie bestätigen. Auch ein sicheres Auftreten ist wichtig. Wir wollen versuchen, den Verkäufer mit unserer lockeren Art und Weise aus seinem Konzept zu bringen und dadurch für uns Profit rauszuschlagen. Es braucht euch nicht unangenehm sein, freche Angebote zu machen. Im Endeffekt ist die Kaufverhandlung ein Spiel und wir wollen unbedingt gewinnen. Vergesst nicht, der Verkäufer will nur euer Geld und ihr solltet es verhindern.

Neufahrzeug

Beim Neufahrzeug ist unsere Strategie, dem Verkäufer das Gefühl zu geben, dass wir wissen worüber wir sprechen und das wir sehr gut vorbereitet sind. Lasst den Verkäufer ruhig rechnen und wild Ausdrucken. Schaut euch das Angebot an und widersprecht ihm mit euren vorher erstellen Angeboten. Macht es ihm nicht so leicht. Seit kein Durchlaufgeschäft, der darf sich ruhig die Zähne ausbeißen. Am besten gelingt euch das mit eurem Partner. Nicht die klassische guter Cop, schlechter Cop Rolle sondern jeder von euch findet eine Sache gut – der andere total schlecht und am besten im Wechsel. Dadurch gewinnen wir Zeit, in der wir versuchen immer bessere Angebote heraus zu kitzeln. Nicht nur der Verkaufspreis ist wichtig, sondern auch das Zubehör. Versucht den Verkäufer euch entgegenkommen zu lassen. Vielleicht mit kostenlosem Einbau oder einem extra Goodie. Ein paar Beispiele für Goodies:

  • Zwei kostenlose Dichtheitsüberprüfungen.
  • Kostenlose Wartungen.
  • 0% Finanzierungen.
  • Bring-Service
  • Kostenlose Teppiche.
  • Zusätzliche Steckdosen.

Am Ende der Verhandlung sollte der Gesamtpreis attraktiv sein und nicht nur der Basispreis des Fahrzeuges. Die Händler verdienen mehr an den Umbauten als an den Fahrzeugen, daher sind diese darauf aus, euch Zubehör zu verkaufen. Meistens bekommt ihr das teure Zubehör im Internet wesentlich günstiger, welches dann in der Werkstatt meines Vertrauens eingebaut werden kann. Oftmals sind die vom Werk vorgesehenen Lösungen auch nicht die besten. An den Navigationsgeräten können wir z.B. keine zusätzlichen POI’s integrieren und die Kartenupdates sind wahnsinnig teuer. Da bietet die Konkurrenz (Zenec, Alpine, Panasonic) wesentlich besser Geräte, die wir anschließend auch noch personalisieren können und das zum günstigeren Preis.

Gebrauchtfahrzeuge

Ja, das Fahrzeug ist gut aber…! Beim Gebrauchtfahrzeug sind wir daran interessiert Mängel zu finden, die den Preis stark drücken. Genau diese haben wir auf der Checkliste notiert und können jetzt mit ruhigem Gewissen vorgetragen werden. Den Aufwand für die Reparaturen ein wenig zu Dramatisieren bringt den Verkäufer zum Nachdenken. Bei Gebrauchten versuchen wir den Verkäufer so umzustimmen,  dass er zum Schluss den Eindruck hat er würde Schrott verkaufen. Dabei ist es wichtig es nicht provozierend zu machen, sondern mit Gefühl. Das Gefühl habt ihr ja schon durch das Vorüben und eurer Lebenserfahrung. Zuckerbrot und Peitsche.!.

Bei Autos gehe ich eigentlich mit der Promis ran, mindesten 20% vom Preis drücken zu können. Beim Wohnmobil habe ich die Erfahrung gemacht, dass der schlechte Markt lange Standzeiten verursacht und dadurch ein größeres Potenzial entsteht. Heute noch stehen Fahrzeuge auf den Webbörsen, die ich vor einem Jahr beobachtet habe und die sollen schließlich auch verkauft werden. Wenn mal ein Fahrzeug aus der Liste verschwindet bedeutet das nicht, dass es verkauft wurde. Oftmals nehmen die Verkäufer die Fahrzeuge raus, da sie nicht akzeptieren wollen, dass der gewünschte Preis zu hoch ist.  Ich drucke mir immer Anzeigen vergleichbarer Fahrzeuge aus und nehme diese mit zur Kaufverhandlung. Mein Eura-Mobil stand auf Mobile.de für 51t€ zum Verkauf, schon auf den ersten Blick war dieser Preis absurd. Schlussendlich haben wir das Fahrzeug für 39t€ gekauft und das war immer noch kein Schnäppchen. Auf Mobile.de gab es 5 fast baugleiche Fahrzeuge und bis auf meins ungefähr im Bereich von 35t€. Klar, der eine Neuer als der andere und der eine mehr oder weniger gut ausgestattet. Im Endeffekt haben wir bei 39t€ zugeschlagen, weil unserer aus der Baureihe 2012 ist und schon einen Euro5 Motor hat. Diese neigen nicht zum bekannten Problem der Motorschäden von Ford. Außerdem wurde das Fahrzeug von einem Händler verkauft. Schon beim ersten Gespräch mit dem Verkäufer habe ich ihm nachweislich hinterlegen können, dass seine Preisvorstellung völlig an den Haaren herbei gezogen ist und zum Zweiten habe ich nochmals 1000€ gedrückt.

Jetzt kommt alles zusammen. Unsere Marktanalyse und das Finden von Mängeln helfen uns erfolgreich aus der Kaufverhandlung zu gehen. Beim Kampf um den Preis wagt und macht große Sprünge, damit auch der Verkäufer die Möglichkeit hat euch entgegenzukommen und ihr noch genug Puffer für ein weiteres Angebot habt. Das Geld was ihr hier spart werdet ihr noch benötigen um Ausrüstung zu kaufen.

Der letzte Part + Checkliste

Nach langer Überlegung möchte ich den letzten Part und die Checkliste exklusiv für meine Abonnenten anbieten. Im Letzten Part geht es um den Kaufvertrag, um den Aftersale Service und die miesen Tricks der Verkäufer. Ein ganz großes Thema wird die Gewährleistung sein. Ich werde euch erklären, wann und wie ihr Ansprüche erheben dürft und was die Händler nicht dürfen. Wusstet ihr, dass auch eine Privatperson Gewährleistung geben muss? Mehr dazu, nur als Abonnent! Die Checkliste wird als PDF an die Abonnenten verschickt. In dieser sind alle wichtigen Punkte aufgeführt, damit ihr erfolgreich in die Kaufverhandlung gehen könnt. Also viel Lesestoff mit Mehrwert, den ihr nicht verpassen solltet. Dafür einfach meinen Blog abonnieren und erfolgreich ein Wohnmobil kaufen. Selbstverständlich kostenlos!

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